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Von Yoga zu Sound Healing: Mein Weg als Yogalehrerin auf Mallorca

31. Aug.
12 Min. Lesezeit

Wie Reisen, Mexiko, Bewegung und meine eigene Suche nach mehr Erdung meine heutige Arbeit mit Yoga und Klang geprägt haben.


Yoga begleitet mich schon seit vielen Jahren, aber mein Weg dorthin war alles andere als geradlinig.

Er führte mich vom Reisen und Backpacking in meinen frühen Zwanzigern über meine eigene Yogapraxis in Argentinien und eine fünfmonatige Yogalehrer-Ausbildung in Mexiko bis hin zu meinem heutigen Leben auf Mallorca, wo ich als Yogalehrerin und Sound Practitioner arbeite.

Wenn ich heute zurückblicke, haben mir Reisen und Yoga eigentlich etwas sehr Ähnliches beigebracht: Manchmal müssen wir aus unserer gewohnten Umgebung heraustreten, um wieder mehr bei uns selbst anzukommen.

Heute verbinde ich in meiner Arbeit Bewegung, Atmung, Klang und bewusste Momente des Innehaltens. Ich gebe private Yoga-Sessions auf ganz Mallorca, unterrichte in Yogastudios und Hotels, leite Sound Baths und entwickle Experiences, in denen all diese Elemente zusammenkommen.

Im Kern geht es mir dabei aber immer um dasselbe: Räume und Momente zu schaffen, in denen Menschen wieder mehr Verbindung zu ihrem Körper aufnehmen, sich selbst bewusster wahrnehmen und einfach einmal zur Ruhe kommen können.

Das ist die Geschichte hinter meiner Art, Yoga und Sound Healing zu vermitteln – und warum Mallorca heute sowohl für meine persönliche Praxis als auch für meine Arbeit ein so besonderer Ort geworden ist.


Wie das Reisen Teil meiner Yoga-Reise wurde

Reisen war schon lange ein wichtiger Teil meines Lebens, bevor ich überhaupt Yogalehrerin wurde.

In meinen frühen Zwanzigern begann ich, alleine zu reisen. Eine meiner ersten großen Solo-Reisen führte mich mit dem Rucksack durch Thailand.

Ich liebte dieses Gefühl, plötzlich an einem völlig anderen Ort zu sein, neue Menschen kennenzulernen und zu entdecken, was passiert, wenn man alles Gewohnte für eine Weile hinter sich lässt.

In diesen Jahren reiste ich auch zum ersten Mal nach Mexiko – und verliebte mich sofort in Mexiko-Stadt.

Die Energie, die Kultur und das Lebensgefühl dieser Stadt haben mich unglaublich fasziniert und sind mir auch lange nach meiner Rückkehr nach Berlin im Gedächtnis geblieben.

Ein weiterer wichtiger Teil meiner Yoga-Reise fand später in Argentinien statt. Dort praktizierte ich sehr viel Online-Yoga, unter anderem mit Boho Beautiful, die mich damals sehr inspiriert haben.

Was mich von Anfang an an Yoga angesprochen hat, war diese besondere Kombination aus körperlicher Herausforderung und dem völlig anderen Gefühl danach.

Ich mochte den Fitness-Aspekt schon immer sehr: mich zu bewegen, stärker und beweglicher zu werden und meinen Körper wirklich zu spüren.

Gleichzeitig gab mir Yoga etwas, das ich aus klassischem Training so nicht kannte: dieses Gefühl von Grounding, ruhiger zu werden und wieder mehr bei mir selbst anzukommen.

Genau diese Kombination hat mich von Anfang an fasziniert.

Warum Mexiko zu einem so wichtigen Kapitel wurde

Einige Jahre später lebte ich wieder in Berlin und befand mich an einem Punkt in meinem Leben, an dem ich mich neu orientieren wollte.

Ich hatte gerade eine Trennung hinter mir und wusste, dass ich tiefer in das Thema Yoga einsteigen wollte – nicht nur auf körperlicher Ebene, sondern auch als Möglichkeit, wieder mehr zu mir selbst zu finden und mir den Raum zu geben, all das zu verarbeiten, was in dieser Zeit passiert war.

Und irgendwie musste ich sofort wieder an Mexiko denken.

Es war keine lange geplante oder besonders rationale Entscheidung. Es fühlte sich vielmehr intuitiv an. Ich wusste, dass ich für eine Weile aus meiner gewohnten Umgebung herauswollte, Zeit für mich brauchte und mich intensiver meiner Yogapraxis widmen wollte.

Und Mexiko fühlte sich einfach nach dem richtigen Ort dafür an.

Also kehrte ich 2018 nach Mexiko zurück und entschied mich dort für eine Yogalehrer-Ausbildung.

Die Ausbildung dauerte fünf Monate und fand komplett auf Spanisch statt.

Diese Zeit hat mich in vielerlei Hinsicht geprägt, denn ich habe dort nicht nur gelernt, Yoga zu unterrichten – ich habe durch diese Erfahrung tatsächlich auch Spanisch gelernt.

Nach meiner Ausbildung blieb ich noch längere Zeit in Mexiko.

Was ursprünglich als Reise begonnen hatte, um tiefer in meine Yogapraxis einzutauchen, wurde zu einem viel größeren Kapitel meines Lebens und prägte sowohl meine persönliche Praxis als auch später meine Art zu unterrichten.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich übrigens noch keinen großen Plan, Yoga zu meinem Beruf zu machen. Das entwickelte sich ganz natürlich, Schritt für Schritt.

Je mehr ich praktizierte und später selbst unterrichtete, desto mehr merkte ich, wie sehr mir genau diese Balance entsprach: Bewegung, Kraft und körperliche Herausforderung auf der einen Seite – Grounding, Körperwahrnehmung und die Möglichkeit, den Kopf einmal leiser werden zu lassen, auf der anderen.

Diese Balance ist bis heute ein wichtiger Teil meiner Arbeit.

Ich liebe einen dynamischen Vinyasa Flow genauso wie langsames Yin Yoga, Meditation oder Sound. Für mich muss man sich nicht zwischen körperlich anspruchsvollem Yoga und tiefer Entspannung entscheiden.

Gerade die Verbindung aus beidem macht Yoga für mich so besonders.


Mein Leben als Yogalehrerin auf Mallorca

2026 bin ich schließlich fest nach Mallorca ausgewandert und habe mir hier meine Selbstständigkeit als Yogalehrerin und Sound Practitioner aufgebaut.

Heute unterrichte ich in ganz unterschiedlichen Settings: von privaten Yoga-Sessions in Villen und Fincas oder an wunderschönen Orten in der Natur über regelmäßige Klassen in Yogastudios wie Yoga del Mar und SO Mallorca bis hin zu Sessions in verschiedenen Vier- und Fünf-Sterne-Hotels auf der Insel.

Genau diese Abwechslung liebe ich.

An einem Tag unterrichte ich vielleicht eine private Gruppe in einer Finca, am nächsten eine Studioklasse und dann wieder Gäste in einem Hotel, von denen manche vorher noch nie Yoga gemacht haben.

Diese Begegnungen sind für mich einer der schönsten Aspekte meiner Arbeit auf Mallorca.

Ich lerne ständig neue Menschen aus unterschiedlichen Ländern und mit ganz verschiedenen Hintergründen kennen. Manche praktizieren seit vielen Jahren Yoga, andere stehen zum allerersten Mal auf einer Yogamatte.

Besonders schön finde ich es, Menschen an Yoga heranzuführen, die vorher vielleicht sogar dachten, Yoga sei gar nichts für sie.

Wenn ich nach einer Session sehe, wie sich die Stimmung verändert hat, die Menschen entspannter wirken und dieses besondere Strahlen im Gesicht haben, dann sind das für mich genau die Momente, in denen ich merke, warum ich diese Arbeit so gerne mache.

Mallorca gibt mir gleichzeitig die Möglichkeit, Yoga auf so viele unterschiedliche Arten zu unterrichten.

Die Natur, das Meer, das Licht und die vielen verschiedenen Orte sorgen dafür, dass sich jede Erfahrung ein bisschen anders anfühlt.

Diese Mischung aus privaten Experiences, Studiounterricht, Hotel-Sessions und der Arbeit mit internationalen Gästen macht Mallorca für mich sowohl persönlich als auch beruflich zu einem ganz besonderen Ort.


Beim Yoga geht es nicht darum, „gut in Yoga“ zu sein

Eines der wichtigsten Dinge, die ich Menschen in meinen Sessions vermitteln möchte, ist, dass niemand etwas beweisen muss.

Gerade Menschen, die noch wenig Yoga-Erfahrung haben, denken häufig, sie müssten besonders flexibel sein, bestimmte Positionen beherrschen oder irgendwie „gut in Yoga“ sein.

Für mich geht es überhaupt nicht darum.

Viel wichtiger ist mir die Verbindung zwischen Atmung, Körper und Geist.

Yoga bietet uns die Möglichkeit, die Aufmerksamkeit wieder bewusst nach innen zu richten, den eigenen Körper wirklich wahrzunehmen und zu spüren, was wir in diesem Moment eigentlich brauchen.

Ich möchte Menschen dazu ermutigen, mehr Selbstachtsamkeit zu entwickeln und die eigene Yogapraxis auch als eine Form von Self-Care und Selbstliebe zu verstehen.

Es muss nicht immer darum gehen, höher, schneller oder weiter zu kommen.

Stattdessen können wir uns zwischendurch fragen:


Wie geht es mir eigentlich gerade?

Wie fühlt sich mein Körper an?

Wo halte ich Spannung?

Und was würde mir heute guttun?


Es geht nicht darum, wie eine Asana von außen aussieht.

Jeder Körper ist anders und selbst unsere eigene Praxis kann sich von einem Tag auf den anderen vollkommen unterschiedlich anfühlen.

Wenn jemand nach meiner Stunde keinen perfekten Handstand kann, dafür aber bewusster atmet, sich selbst und den eigenen Körper besser spürt und ein bisschen ruhiger nach Hause geht, dann ist das für mich viel wertvoller.


Warum ich Yoga und Sound Healing miteinander verbinde

Was mich an der Verbindung von Yoga und Sound Healing besonders fasziniert, ist, dass die verschiedenen Elemente uns auf ganz unterschiedliche Weise dabei unterstützen können, aus dem ständigen Denken wieder mehr ins Spüren zu kommen.

Beim Yoga arbeiten wir zunächst aktiv mit unserem Körper und unserem Atem.

Und dann kommt beim Sound Bath dieser Moment, in dem wir eigentlich gar nichts mehr machen müssen.

Man legt sich hin, schließt die Augen und hört einfach nur zu.

Ich finde diesen Übergang unglaublich schön.

Nach der Bewegung fällt es vielen Menschen leichter, loszulassen, und der Klang schafft anschließend noch einmal eine ganz andere Ebene der Wahrnehmung und Entspannung.

Diese Reise von Bewegung in die Stille ist heute ein wichtiger Bestandteil vieler Experiences, die ich auf Mallorca anbiete.


Wie ich Sound Healing für mich entdeckt habe

Mein erster Impuls in Richtung Sound Healing kam tatsächlich durch einen Podcast von Laura Malina Seiler, in dem Sound by Liz zu Gast war.

Dort wurde über Sound Healing gesprochen, darüber, wie Klang auf uns wirken kann und welche unterschiedlichen Erfahrungen Menschen damit machen.

Das Thema hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt und ich wollte unbedingt mehr darüber erfahren.

Einige Zeit später reiste ich wieder nach Mexiko, um Freunde zu besuchen, und nahm dort selbst an einem Sound Bath teil.

Diese Erfahrung hat für mich persönlich sehr viel verändert.

Während der Session hatte ich das Gefühl, dass sich emotional etwas löste, das ich vorher gar nicht richtig greifen konnte.

Für mich fühlte es sich an, als würde plötzlich ein Knoten platzen und etwas, das ich lange festgehalten hatte, durfte auf einmal loslassen.

Natürlich ist das meine ganz persönliche Erfahrung und jeder Mensch erlebt Sound anders.

Aber für mich war nach diesem Sound Bath klar: Ich möchte verstehen, was dahintersteckt.

Ich wollte lernen, selbst mit Klang zu arbeiten und diese Erfahrung irgendwann auch anderen Menschen zugänglich machen.

Was danach passierte, ist mir bis heute besonders in Erinnerung geblieben.

Nach dem Sound Bath ging ich alleine etwas essen.

Am Nebentisch saß ein Paar, das ich überhaupt nicht kannte. Als ich später bezahlen wollte, erfuhr ich plötzlich, dass die beiden bereits meine Rechnung übernommen hatten.

Ich war völlig überrascht und fragte sie, warum sie mich eingeladen hatten.

Sie sagten mir, dass ich eine so schöne, positive Energie ausgestrahlt hätte, dass sie mir einfach gerne etwas schenken und sich für diese Energie bedanken wollten.

Ob das nun tatsächlich etwas mit dem Sound Bath zu tun hatte oder einfach ein wunderschöner Zufall war, kann ich natürlich nicht sagen.

Aber in diesem Moment fühlte es sich für mich wie eine besondere Spiegelung dessen an, was ich selbst nach der Session wahrgenommen hatte.

Ich fühlte mich leichter, offener und irgendwie strahlender – und offensichtlich wurde davon sogar etwas von den Menschen um mich herum wahrgenommen.

Diese Erfahrung hat meine Neugier auf Sound endgültig geweckt.

Ich wollte Sound nicht mehr nur erleben, sondern auch verstehen.

Was passiert eigentlich, wenn wir Klang hören?

Wie funktionieren Frequenzen, Resonanz und Obertöne?

Wie reagieren unser Körper und unser Nervensystem auf Klang und bewusstes Zuhören?

Diese Neugier führte schließlich zu meinen Ausbildungen und zu meiner heutigen Arbeit als Sound Practitioner.

Dabei ist mir besonders wichtig, Sound Healing modern und bodenständig zu vermitteln.

Meine eigene Erfahrung damit war sehr emotional und persönlich. Gleichzeitig finde ich die tatsächlichen Eigenschaften und Möglichkeiten von Klang bereits faszinierend genug, ohne daraus allgemeingültige Heilversprechen machen zu müssen.


Was Yoga auf Mallorca so besonders macht

Mallorca bietet eine unglaublich besondere Umgebung für Yoga.

Wenn wir draußen praktizieren, wird die Umgebung selbst Teil der Erfahrung.

Da sind der Wind, die Sonne, der Geruch der Natur, das Rauschen des Meeres und natürlich auch Geräusche, die wir nicht kontrollieren können.

Für mich gehört genau das zur Schönheit einer Outdoor-Yogapraxis dazu.

Gleichzeitig sind die meisten meiner Yoga-Offsite-Sessions privat. Dadurch kann ich viel individueller auf die Menschen eingehen, die vor mir auf der Matte stehen.

Manche Gruppen möchten sich bewegen, Energie bekommen und sich körperlich herausfordern. Andere möchten vor allem zur Ruhe kommen und entspannen.

Deshalb nehme ich nicht einfach eine fertige Yogastunde und verlege sie an einen schönen Ort.

Ich passe die Praxis an die Menschen, ihr Erfahrungslevel, die Umgebung und daran an, was sich in diesem Moment richtig anfühlt.


Warum Yoga und Mallorca so gut zusammenpassen

Viele Menschen kommen nach Mallorca, weil sie Abstand von ihrem Alltag suchen.

Gleichzeitig hat die Insel unglaublich viele unterschiedliche Seiten: das Meer, die Berge, kleine Buchten, Fincas, Pinienwälder und diese wunderschöne mediterrane Landschaft.

Ich glaube, Yoga passt deshalb so natürlich zu Mallorca, weil beides dazu einlädt, etwas langsamer zu werden und bewusster wahrzunehmen, was um uns herum und in uns selbst passiert.

Und im Urlaub haben Menschen häufig etwas, das ihnen zu Hause fehlt: Zeit.

Dadurch kann eine Reise ein wunderschöner Moment sein, um Yoga zum ersten Mal auszuprobieren, die eigene Praxis wiederzuentdecken oder sich einfach ganz bewusst eine Stunde für sich selbst zu nehmen.


Meine Lieblings-Asanas: Kopfstand & Happy Baby

Ich habe tatsächlich zwei Lieblings-Asanas, die ziemlich unterschiedlich sind: den Kopfstand (Sirsasana) und Happy Baby (Ananda Balasana).

Am Kopfstand liebe ich die Kombination aus Kraft, Balance, Konzentration und Vertrauen.

Man muss vollkommen im Moment sein – sobald die Gedanken abschweifen, merkt man es meistens sofort.

Gleichzeitig liebe ich diesen wortwörtlichen Perspektivwechsel: die Welt einmal auf den Kopf zu stellen und Dinge aus einer anderen Sicht zu betrachten.

Für mich zeigt der Kopfstand sehr schön, wie viel durch Geduld, regelmäßige Praxis und Vertrauen in den eigenen Körper möglich werden kann.

Happy Baby ist dagegen fast das komplette Gegenteil – und vielleicht liebe ich die Haltung genau deshalb so sehr.

Hier geht es weniger um Leistung oder Kontrolle, sondern vielmehr ums Loslassen.

Die Haltung öffnet Hüfte und unteren Rücken und lädt dazu ein, sich ein bisschen zu bewegen, von einer Seite zur anderen zu schaukeln und einfach spielerisch zu sein.

Ich mag diese beiden Asanas zusammen besonders, weil sie für mich zwei Seiten von Yoga widerspiegeln:

Fokus, Kraft und Herausforderung auf der einen Seite – Leichtigkeit, Loslassen und einfach nur Sein auf der anderen.


Eines der größten Missverständnisse über Yoga

Einer der häufigsten Fehler, die ich gerade bei Yoga-Anfänger:innen beobachte, ist die Vorstellung, dass es ein „richtiges“ Aussehen von Yoga gibt.

Viele vergleichen sich mit der Person auf der Matte neben ihnen oder mit dem, was sie auf Instagram sehen.

Dann versuchen sie vielleicht, noch tiefer in eine Haltung zu kommen, obwohl der eigene Körper in diesem Moment eigentlich etwas vollkommen anderes braucht.

Yoga ist für mich keine Performance.

Zwei Menschen können genau dieselbe Asana praktizieren und sie kann bei beiden vollkommen unterschiedlich aussehen.

Zu lernen, auf den eigenen Körper zu hören und ihn wirklich wahrzunehmen, ist für mich viel wichtiger.


Mein perfekter One-Hour Reset auf Mallorca

Wenn ich nur eine Stunde Zeit hätte, um jemanden auf Mallorca wirklich zur Ruhe kommen zu lassen, würde ich verschiedene Elemente miteinander verbinden.

Ich würde mit einer kleinen Kakao-Zeremonie beginnen und diesen Moment nutzen, um ganz bewusst anzukommen und eine Intention für unsere gemeinsame Zeit zu setzen.

Danach würde ich mit einer kurzen Atemübung und einer sanften Stretching-Sequenz weitermachen, um die Aufmerksamkeit aus dem Alltag zurück in den eigenen Körper zu bringen.

Den größten Teil der Session würde ich anschließend dem Sound Healing widmen.

Man legt sich hin, schließt die Augen und muss für diesen Moment nichts mehr tun – nur noch wahrnehmen, zuhören und sein.

Genau diese Kombination liebe ich:

erst bewusst ankommen, dann über Atmung und sanfte Bewegung eine Verbindung zum Körper schaffen und schließlich über den Klang immer mehr ins Loslassen kommen.

Und natürlich würde diese Stunde am liebsten draußen an einem ruhigen Ort auf Mallorca stattfinden, sodass auch die Natur Teil der Erfahrung wird.

Für mich wäre das eine wunderschöne Stunde mit einem ganz bewussten Fokus auf Entspannung, Verbindung und Loslassen.


Meine liebste Art, Yoga auf Mallorca zu praktizieren

Es gibt auf Mallorca so viele wunderschöne Orte und Yogastudios, dass ich mich wahrscheinlich gar nicht auf einen einzigen Lieblingsort festlegen könnte.

Besonders gerne praktiziere ich Yoga direkt am Strand.

Ich gehe gerne zu Beach-Yoga-Sessions, praktiziere im SO Mallorca oder treffe mich einfach mit befreundeten Yogalehrerinnen, um gemeinsam Yoga zu machen.

Es muss für mich auch gar nicht immer eine organisierte Yogastunde sein.

Manchmal nehme ich einfach selbst meine Matte mit an den Strand.

Genau diese unkomplizierten Momente liebe ich: draußen sein, das Meer hören, den Körper bewegen und die Praxis mit anderen Menschen teilen.

Wenn ich mich aber für einen ganz bestimmten Moment entscheiden müsste, wäre es definitiv Yoga zum Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang.

Wenn das Licht weicher wird, die Insel langsam ruhiger wird und man gleichzeitig draußen praktiziert, entsteht für mich eine ganz besondere Atmosphäre.

Das sind wahrscheinlich die Momente, in denen Yoga und Mallorca für mich am schönsten miteinander verschmelzen.


Kraft, Beweglichkeit oder die Fähigkeit, zur Ruhe zu kommen?

Für mich gehört tatsächlich alles zusammen.

Ich habe Yoga ursprünglich auch wegen des körperlichen Aspekts lieben gelernt. Ich mag es, mich herauszufordern, Kraft aufzubauen, beweglicher zu werden und meinen Körper wirklich zu spüren.

Über die Jahre habe ich jedoch gemerkt, dass etwas anderes für mich mindestens genauso wichtig geworden ist:

die Fähigkeit, zur Ruhe zu kommen und wieder bewusst eine Verbindung zu mir selbst herzustellen.

Genau diese Balance macht Yoga für mich aus.

An manchen Tagen brauche ich einen kraftvollen Vinyasa Flow. An anderen eine ruhige Stretching- oder Yin-Praxis, bewusste Atmung oder einfach nur Stille.

Wenn ich mich also wirklich für eines entscheiden müsste, wäre es heute wahrscheinlich die Fähigkeit, zur Ruhe zu kommen.

Körperliche Stärke und Flexibilität sind wunderbar. Aber für mich liegt eine der wertvollsten Seiten von Yoga darin, den eigenen Körper wieder bewusst zu spüren, den Atem wahrzunehmen und sich für einen Moment zu erlauben, nicht funktionieren, leisten oder etwas erreichen zu müssen.


Was ich Menschen aus meinen Sessions mitgeben möchte

Vor allem möchte ich, dass Menschen ein Gefühl mitnehmen.

Vielleicht ist es mehr Ruhe.

Vielleicht mehr Klarheit.

Oder einfach das Gefühl, für einen Moment wieder etwas näher bei sich selbst gewesen zu sein.

Natürlich freue ich mich, wenn jemand danach Yoga oder Sound regelmäßiger in den eigenen Alltag integriert.

Aber manchmal kann auch eine einzige bewusste Erfahrung uns an etwas erinnern, das wir im Alltag sehr schnell vergessen:

Wie es sich anfühlt, wenn für einen Moment nichts von uns verlangt oder erwartet wird.


Movement. Connection. Grounding.

Wenn ich meine Art zu arbeiten in drei Worten beschreiben müsste, wären es:

Movement. Connection. Grounding.

Movement, weil Bewegung für mich schon immer ein wichtiger Teil von Yoga war. Ich liebe sowohl die körperliche Herausforderung als auch sanftere und intuitivere Formen der Bewegung.

Connection, weil es mir in meiner Arbeit vor allem um Verbindung geht – die Verbindung zwischen Körper, Atem und Geist, aber auch darum, wieder mehr Verbindung zu sich selbst und zu den Menschen aufzunehmen, mit denen wir diese Erfahrungen teilen.

Grounding, weil genau dieses Gefühl für mich Yoga und Sound Healing miteinander verbindet: aus dem Außen wieder mehr bei sich selbst anzukommen, bewusster wahrzunehmen und sich einen Moment zu erlauben, einfach nur zu sein.


Private Yoga & Sound Healing auf Mallorca erleben

Heute bringe ich all diese Elemente durch Yoga Offsite und Sound Healing Mallorca zusammen.

Ob du mit Freund:innen auf Mallorca bist, deinen Urlaub in einer privaten Villa oder Finca verbringst, ein Retreat oder einen besonderen Anlass planst oder dir während deines Aufenthalts einfach einen bewussten Moment zum Abschalten wünschst – ich biete private Yoga-Sessions, Sound Baths sowie kombinierte Yoga-&-Sound-Erlebnisse auf Mallorca an.

Die Sessions können in deiner Villa, Finca, deinem Hotel oder an ausgewählten Outdoor-Locations stattfinden und werden individuell an die Gruppe, das Erfahrungslevel und die jeweilige Intention angepasst.



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Vielleicht sehen wir uns schon bald auf der Yogamatte – oder zwischen den Klangschalen – an einem wunderschönen Ort auf Mallorca.

 
 
 

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